Stefan testet Veronas Geheimnis: Wochen 5-7 von 10

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Erfolg, oder Misserfolg?

Hier berichtet Tester Stefan von seiner 5 bis 7 Woche mit Veronas Geheimnis.

Bedingt durch unseren Urlaub sind die Berichte der vergangenen zwei Wochen ausgefallen. Ich möchte hier versuchen einen Rückblick der letzten 3 Wochen zu geben.

In Woche 5 haben wir uns in diesem Experiment auf ein neues Level begeben. Der Urlaub stand an und es tut bereits bei der Abreise weh zu wissen, dass man zwar AllInclusive gebucht hat, aber diesmal wenigstens aus kulinarischer Sicht doch etwas zurückstecken muss. Ich hatte mir fest vorgenommen nicht vom Plan abzuweichen. Ziel war aus dem reichhaltigen AllInclusive-Angebot nur die Sachen zu essen und zu trinken, die auch erlaubt waren.

Dass dieses Vorhaben schwer würde, war klar. Dass es aber so schwer wird, hatte ich nicht erwartet. Ganz entgegen meiner bisherigen AllInclusive-Erfahrungen war die Auswahl an den Buffets bei weitem nicht so groß. Zum Frühstück gab es als Eierspeisen entweder Rührei oder Spiegelei. Das Rührei war kalt und geschmacksfrei. Also gab es für mich über den kompletten Urlaub täglich Spiegelei mit Schinken. Manchmal ergänzt um ein Gemüse, falls es denn eines gab. In der Regel waren dies gegrillte Tomaten oder Zucchini. Da das Gemüse beim Frühstück sehr häufig mit Käse überbacken war, musste ich auch oft darauf verzichten.

Beim Mittag- und Abendessen war die Auswahl etwas größer, aber auch nur was die Fleischauswahl anging. Es gab quasi zu jeder Mahlzeit 4 verschiedene Fleischsorten zur Auswahl, die in der Regel alle ohne Bedenken gegessen werden konnten. Salat war auch immer verfügbar. Hier musste man Abstand von den fertigen Salaten nehmen – hier war in der Regel Mayonnaise verarbeitet – und sich den Salat einfach selber mischen. Meine Lust auf immer den selben Salat hielt sich nach kurzer Zeit bereits in Grenzen. Leider gab es aber fast nie eine Alternative hierzu. Die Auswahl an warmen Gemüse war sehr überschaubar. Es gab ein Gemüse und dies war entweder mit Käse überbacken, in einer Sahnesoße, mit Käse gefüllt und nur eher selten gegrillt oder gedünstet.

Um so ärgerlicher war die Tatsache, dass am ersten Schlemmertag (Samstag) die Waage einen Gewichtsanstieg von fast 3 kg gemeldet hat. Bereits hier hatte ich die Vermutung, dass die Waage nicht korrekt geeicht ist. Da dies aber zu sehr nach einer Ausrede klingt, war schon einige Enttäuschung spürbar.

Nichts desto trotz habe ich nicht schlapp gemacht. Ich bin an den restlichen Tagen weiterhin konsequent geblieben. Der Speiseplan wurde nicht gekippt. Und dann kam das zweite Wiegen – wieder zugenommen. Ich dachte, das kann jetzt leider nicht mehr an der Waage liegen. Hier war tatsächlich ein Gewichtsanstieg. Ich war wirklich sauer. Gerne hätte ich gewusst, was die Waage gesagt hätte, wenn ich über die zwei Wochen nicht auf die Ernährung geachtet hätte. Ständig Wasser während alle anderen Bier, Wein und Cocktails trinken ist frustrierend. Ich stehe einer kohlenhydratarmen Ernährung sowieso kritisch gegenüber und bin nach wie vor der Ansicht, dass ich mit meinem Gewicht nicht zur ersten Zielgruppe dieses Programms gehöre und diese Entwicklung hat meine Einstellung nur bekräftigt.

Meine Tochter und meine Frau sind mit einer Magen-Darm-Erkrankung aus dem Urlaub nach Hause gekommen. Folglich war ich jetzt erst einmal der einzige, der noch ordentlich Essen konnte. Die beiden wurden von mir vorübergehend auf Tee und Salzstangen gesetzt. Jetzt musste ich auch wieder arbeiten und der Urlaub hat nicht für einen Stressrückgang im Büro gesorgt. Es hat viel Arbeit auf mich gewartet. Aus diesem Grund ist mein Kochen auch eher spartanisch ausgefallen. Ich habe mir zum Frühstück jeden Morgen Spiegeleier mit Schinken gemacht – die hängen mir tatsächlich immer noch nicht zum Hals raus – und ansonsten sowohl mittags als auch abends immer den gleichen Salat gegessen. Das hat sowohl beim Einkaufen als auch bei der Zubereitung sehr wenig Arbeit gemacht.

Ob es nun daran lag oder doch an der falsch eingestellten Waage, kann ich nicht beurteilen, aber im vergleich zu Woche 5 habe ich nun in Woche 6 knapp 6 Kilogramm abgenommen. Unter dem Strich hat mir der Urlaub nicht geschadet – jedenfalls nicht auf der Waage. Meine Motivation hält sich momentan aber in Grenzen. Ich bin nur noch müde und fühle mich dauernd schlapp. Ich vermisse Brot, Kartoffeln, Joghurt und vieles mehr. Das alles am Schlemmertag zu essen ist utopisch. Die letzten drei Wochen werden nun auch noch geschafft. Mal schauen wie es dann weiter geht.

Stefan testet Veronas Geheimnis: Woche 6

Stefan testet Veronas Geheimnis: Woche 7

Hier geht es zum 8. Wochenbericht von Stefan
Hier geht es zur Ausgangssituation von Stefan

Bildnachweis
Quelle: flickr; Foto ‚Crossroads: Success or Failure‘: stockmonkeys.com, Lizenz: Creative Commons by 2.0 de / Kurz

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