Stefan testet Veronas Geheimnis: Woche 3

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Erfolg, oder Misserfolg?

Hier berichtet Tester Stefan von seiner 3. Woche mit Veronas Geheimnis.

Die dritte Woche ist vorüber und ich habe das Gefühl, dass es diesmal nicht sehr viel zu berichten gibt.

Meine Tage bestehen quasi nur noch aus arbeiten, kochen, essen und schlafen. Das klingt jetzt tatsächlich viel negativer, als ich es wirklich meine.

Auf der Arbeit läuft es aktuell mal wieder sehr gut. Evtl. liegt das auch daran, dass der Urlaub vor der Tür steht. Möglicherweise schaffe ich es diesmal sogar, dass ich keine offenen Projekte an die Urlaubsvertretung übergeben muss. Den Schwung, den ich auf der Arbeit habe, bringe ich dann auch mit nach Hause.

Das Kochen ist immer noch lästig, aber der Vorteil ist, dass mir Kochen Spaß macht. In den Rezepten sind auch jede Menge sehr guter Gerichte enthalten. OK – das eine oder andere habe ich gemacht und danach entschieden, dass ich es nicht noch einmal kochen werde. Ich möchte nicht ausschließen, dass dies auch etwas mit meinen Kochkünsten zu tun hat, aber da der Rest recht gut gelingt, kann das nicht der einzige Grund sein. Die Kochvideos von Alexander und Verona zu Woche 3 waren diesmal auch besonders. Zum einen wurde dort das Linsengemüse mit Wasabi auf Chicorée gezeigt – was gerade eines der Gerichte ist, die mir nicht so gut geschmeckt haben. Ich hatte auch den Eindruck, dass Verona in diesem Video nicht unbedingt Freude am Essen empfunden hat.

Zum Anderen wurde vorgeführt, wie leicht es ist, ein ordentliches Stück Fleisch zu garen. Das Video war der Hammer, ich hoffe wirklich, dass ich auch solche Ergebnisse erziele, wenn ich denn mal wieder ein Stück Fleisch in dieser Größe vertilgen darf. Hier wurde ein Steak von locker 300 Gramm zubereitet. Die Portionsgrößen in unseren Rezepten liegen so bei 100 Gramm. Nichts desto trotz: ich weiß schon, was es am kommenden Schlemmertag geben wird.

Schlemmertag ist ein gutes Stichwort – machen wir doch gleich damit weiter. Diese Woche haben wir den Schlemmertag erneut nicht zu Hause verbracht. Wir waren auf den Geburtstag eines Freundes eingeladen. Natürlich wurde dort ordentlich gefuttert. Angefangen von Kaffee und Kuchen über Salate und Fleisch vom Grill, direkt danach dann ordentliche Süßspeisen und zu guter Letzt natürlich diverse Snacks. Also alles was das Herz begehrt. Wir haben den Tag mit einem schönen Sonntagsfrühstück begonnen – ja gut, unser Schlemmertag ist am Samstag, aber wir machen da trotzdem ein Sonntagsfrühstück. Da meine Frau arbeiten musste und ich die Einkäufe erledigt habe, blieb mittags nur Zeit für einen kleinen Snack. Ich dachte mir, dass das ja wieder gut anfängt – ich werde auf der Feier bestimmt einen Heißhunger haben und alles in mich hineinstopfen. Dem war aber nicht so. Auf Kuchen hatte ich keinen richtigen Appetit. Gut beim Grillgut habe ich ordentlich zugelangt. Aber vom Nachtisch ging gar nichts an mich und auch bei den Snacks – meine Lieblingssünde – konnte ich mich zügeln. Getrunken habe ich weitestgehend Wasser. Nach dem Essen bin ich auf alkoholfreies Weizenbier umgestiegen. Ich habe mich aber nicht schlecht gefühlt und hatte nicht das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben – und das war gut so.

Auf der Feier war als Special-Show-Act eine Tischtennisplatte aufgebaut. Tischtennis macht Spaß, also habe ich gleich noch ein über den gesamten Abend verteiltes Sportprogramm eingelegt. Ich denke, dass ich in der Summe bestimmt 2 Stunden gespielt habe – angefangen gegen 18 Uhr und aufgehört so gegen 2 Uhr. Das hat bestimmt auch zum ausgebliebenen schlechten Gewissen beigetragen.

Sport war diese Woche sowieso gut. Ich habe trotz schmerzender Schulter zweimal das Sportprogramm von Verona und Steven gemacht. Die Übung, bei der man sich auf den Ellbogen stützt musste ich allerdings auslassen. Zum einen wegen der Schulter, zum anderen glaube ich, dass ich dafür einfach zu schwer bin. Die Übung geht gar nicht. Dafür haben alle anderen Übungen funktioniert und mich auch kräftig zum Schwitzen gebracht. Und damit nicht genug – am Sonntag habe ich mich zum Tennis verabredet und auch nochmal 90 Minuten gespielt. In dieser Woche kam der Sport nicht zu kurz! Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich beim Tennis wesentlich mehr Mühe hatte, aktiv am Spiel teilzunehmen – ich habe mich irgendwie schlapp gefühlt. Das kann natürlich an der großen Hitze gelegen haben. Aber es drückt sich bei mir die Vermutung auf, dass es am Kohlehydratemangel liegen könnte. Kohlenhydrate sind die Nährstoffe, die bei spontaner Anstrengung verbraucht werden. Wenn keine da sind, können keine verbraucht werden und der Körper kann nichts leisten. Ich werde das beobachten und weiter berichten.

In jedem Fall hake ich diese Woche als Erfolg ab – auch die Zahlen sehen gut aus. Mal sehen was die kommende Woche so bringt.

Stefan testet Veronas Geheimnis

Stefans Werte aus der Erfolgskurve (3. Woche)

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Hier gelangst Du zum 4. Wochenbericht von Stefan

Hier gelangst Du zur Ausgangssituation von Stefan

Wichtige Anmerkungen der Moderation an Stefan und alle anderen Freunde/Tester von Veronas Geheimnis:

I) Es ist nicht (ich wiederhole: nicht) Sinn und Zweck des Ernährungsprogramms zu Hungern, im Gegenteil!! Es ist geradezu gewollt, dass man sich satt ist – nur eben mit den Lebensmitteln, die auf der Liste der erlaubten Nahrungsmittel stehen. Das heißt also, lieber Stefan, dass Du sehr gerne ein Steak essen darfst, das 300 und mehr Gramm hat. Alexander Herrmann macht deshalb so kleine Portionen, weil er nun mal ein Sternekoch ist, und die kochen eben in kleinen Portionen. Also: satt essen ist ausdrücklich erlaubt bzw. sogar gewünscht!

II) Stichwort ‚Kohlenhydratemangel‘: Dieser Begriff ist bei diesem Ernhrungsprogramm ebenso fehl am Platze wie ‚hungern‘!! Alle Gemüsesorten haben Kohlenhydrate in sich. Nur weil man also auf Nudeln, Zucker & Co verzichtet heißt das nicht, dass man keine Kohlenhydrate zu sich nimmt. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Deshalb ist es auch immer unkorrekt, wenn die Leute sagen, dass die Ernährung nach Veronas Geheimnis „ohne Kohlenhydrate“ sei. Korrekt ist, dass in gute und schlechte Kohlenhydrate unterschieden wird. Schlecht = Kohlenhydrate, die den Insulinspiegel schnell nach oben schießen lassen (also Zucker, Reis, Kartoffeln, Nudeln und andere Getreideprodukte wie Brot etc). Gut = Kohlenhydrate, die den Insulinspiegel nur langsam ansteigen lassen (v.a. Gemüse). Mit dem Mythos des ‚Kohlenhyratemangels‘ muss endlich mal Schluss sein… 😉

Bildnachweis
Quelle: flickr; Foto ‚Crossroads: Success or Failure‘: stockmonkeys.com, Lizenz: Creative Commons by 2.0 de / Kurz

 

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